Formel 1 in Silverstone: England einfach unberechenbar

Very british: Beim Grand Prix von Silverstone spielte das Wetter verrückt. Renault Sport F1 behielt die Ruhe und konnte auf seine jungen Fahrer Jolyon Palmer und Kevin Magnussen vertrauen – leider nicht auf die Technik.

Wie viele Boxenstopps sind notwendig? Wann kommt welcher Reifen zum Einsatz? Was plant die Konkurrenz? Formel 1-Renntaktiker müssen zahlreiche Faktoren in ihre Berechnungen einbeziehen und alle Abläufe minutiös durchplanen – und blitzschnell auf unvorhersehbare Zwischenfälle reagieren können. So wie beim Grand Prix von Großbritannien: Eine Viertelstunde vor Rennbeginn stellte ein Wolkenbruch die fein ausgeklügelten Strategien auf den Kopf. Der Grand Prix begann für alle Fahrer auf Regenreifen hinter dem Safety Car – während die Strecke bei strahlendem Sonnenschein bereits wieder abtrocknete.

Youngster von Renault Sport F1

überzeugen in Silverstone

Bei seinem ersten Formel 1-Grand Prix vor heimischem Publikum nutzte Lokalmatador Jolyon Palmer die Gunst der Stunde und ließ sein Talent aufblitzen: Als 18. ins Rennen gegangen, verbesserte er sich nach der Safety-Car-Phase sofort um eine Position. Direkt hinter ihm: Teamkollege Kevin Magnussen, der von Rang 16 gestartet war. Und während viele andere Piloten auf den nassen Asphaltflecken die Kontrolle über ihre Autos verloren und sich von der Strecke drehten, spulten die beiden Renault R.S.16-Youngster fehlerlos ihre Runden ab.

Dass sie trotzdem nicht sehr weit kamen, konnte den Fahrern niemand anlasten. Im 16. Umlauf bog Palmer zum zweiten Reifenwechsel an die Box ab, doch sein Stopp missglückte total und der 25-Jährige fiel ans Ende des Feldes zurück. In Runde 38 traten dann technische Probleme an seinem Auto auf, weshalb Palmer das Rennen an der Box aufgeben musste. Zwölf Runden später stellte auch Kevin Magnussen seinen Rennwagen vorzeitig ab. Ausfallursache in beiden Fällen: vermutlich ein Getriebeschaden.

„Das war nicht unser bester Grand Prix“, resümierte Frédéric Vasseur, Renndirektor Renault Sport Formel 1, enttäuscht. „Wir müssen nun die Gründe für die beiden Ausfälle herausfinden. Kevin und Jolyon fuhren ein gutes Rennen, doch unsere Pace passte heute nicht. Die Tests in der kommenden Woche werden uns hoffentlich weiterbringen. Beim nächsten Rennen wollen wir ein besseres Ergebnis erzielen.“

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(Stand 07/2016, Irrtümer vorbehalten)

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