Der Suzuka-Grand Prix ist ein Formel 1-Klassiker

Suzuka – das ist die schnellste Carrera-Rennbahn im Formel 1-Kalender, denn die Strecke kreuzt sich selbst und besitzt damit die Grundform einer Acht. Die Fahrer lieben sie wegen ihrer anspruchsvollen Kurven und den tollen, weil enorm begeisterungsfähigen Fans. Auch in diesem Jahr hatte der Große Preis von Japan wieder einiges zu bieten…

Für Jolyon Palmer und Kevin Magnussen verlief das 53-Runden-Rennen auf dem 5,8 Kilometer langen Kurs etwas mühsam. Mit der Performance ihrer Renault R.S.16 waren beide am Ende durchaus zufrieden, auch wenn Platz zwölf für Palmer und Rang 14 für Magnussen dies so nicht widerspiegelten. „Vergangene Woche habe ich als Zehnter noch den Sprung in die WM-Punkte geschafft, aber diesmal gab es während des Grand Prix auch weniger Ausfälle“, erläuterte der 24 Jahre junge Brite. „Ehrlich gesagt bin ich sogar der Meinung, dass wir hier in Japan eine stärkere Vorstellung abgeliefert haben – und das gilt für unsere Taktik ebenso wie für unsere Konkurrenzfähigkeit.“

Palmer warim Qualifying der Sprung in das zweite Segment der schnellsten 16 gelungen, wo er eben diesen Startplatz auch eroberte. Sein dänischer Teamkollege nahm das Rennen von der 17. Position aus in Angriff. „Ich hatte zu Rennbeginn die härtere Reifenmischung aufgezogen, während die Autos vor mir auf Medium- oder Soft-Pneus gesetzt haben“, rapportierte der 25-Jährige, der auf einer Einstopp-Strategie unterwegs war. „Das machte es für mich ziemlich schwierig.“ Erst in Runde 25 erhielt Magnussen ebenfalls die mittelweichen Pirelli. Rang 14 im Ziel bedeutete für ihn, dass er sich um drei Plätze verbessern konnte.

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Palmer setzte auf einen umgekehrten Fahrplan: Er startete auf Medium-Reifen und wechselte ebenfalls in Runde 25, dann aber auf einen neuen Satz der härteren Mischung. Am Ende hatte er nicht nur beide Toro Rosso-Ferrari hinter sich gelassen, sondern auch die McLaren-Honda. „Dieser Grand Prix zeigte erneut, dass wir in puncto Performance weiterhin Fortschritte machen“, betonte Renault Teamchef Frédéric Vasseur. „Beide Fahrer haben einen guten Job abgeliefert.“

An der Spitze sorgt Max Verstappen

für Unterhaltung

Dass Saisonlauf Nummer 17 durchaus zu den spannenderen gehörte, war einmal mehr einem jungen Niederländer zu verdanken: Max Verstappen mischt die Szene auch weiterhin mit erfrischender Unbekümmertheit auf und vertraut dabei dem gleichen 1,6-Liter-Sechszylinder mit Hybridtechnologie, wie er auch in den gelben Werksautos von Renault zum Einsatz kommt. Gleich beim Start nutzte der 19-Jährige das von Lewis Hamilton verursachte Durcheinander und katapultierte sich von Rang fünf bis auf P2 hinter Titelfavorit Nico Rosberg. Eine Position, die er auch im Rennen eisern verteidigte. Mehr noch: Er attackierte sogar den Führenden durch einen taktischen Kniff – Verstappen legte in Runde 10 seinen ersten von zwei Boxenstopps vor, um dank frischer Reifen und schnellen Zeiten den Rückstand zum Vordermann bis zu dessen Service-Halt zu verkürzen. Formel 1-Experten nennen diesen Schachzug „Undercut“, und fast hätte er funktioniert: Als Rosberg seinerseits in Runde zwölf neue Reifen montieren ließ, war sein Vorsprung auf Max auf kaum noch zwei Sekunden geschrumpft.

Damit war der Deutsche vorgewarnt und reagierte auf ein ähnliches Manöver von Red Bull Racing im 28. Umlauf prompt: Rosberg fasste nur eine Runde später frische Pirelli aus. Dafür nahte in Verstappens Rückspiegel ganz anderes Ungemach: Hamilton hatte sich nach seinem völlig verpatzten Start wieder vorgearbeitet und eröffnete den Kampf um Platz zwei. Doch so sehr sich der amtierende Weltmeister auch abmühte: Der Teenie vor ihm blieb bemerkenswert cool, konterte alle Angriffe mit erstaunlicher Abgebrühtheit sowie der notwendigen Härte und ließ dem Briten durch clevere Fahrweise auch auf der langen Ziel-Geraden nicht den Hauch einer Chance. Platz zwei war da am Ende der mehr als verdiente Lohn.

Verstappens Teamkollege Daniel Ricciardo – Sieger des vorangegangenen Großen Preises von Malaysia – erlebte eher ein gebrauchtes Wochenende. Als auch noch ein Boxenstopp misslang, war für ihn der Zug abgefahren. Der Australier erreichte das Ziel auf dem sechsten Rang hinter beiden Ferrari.

Gelingt Renault beim Großen Preis der USA erneut der Sprung in die Top 10?

(Stand 10/2016, Irrtümer vorbehalten)

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