Tödliche Tipperei: Handy am Steuer

Viele Autofahrer kennen die Versuchung: An roten Ampeln oder im Stau lockt nicht selten der schnelle Griff zum Handy, um E-Mails zu checken, eine SMS zu versenden oder einen eingehenden Anruf zu beantworten. Doch egal, wie verlockend das Smartphone auch sein mag: Während der Fahrt sollte Ihre volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen gelten. So ersparen Sie sich zum Einen das Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Viel wichtiger jedoch: Sie riskieren Ihr Leben und das von anderen Verkehrsteilnehmern. Denn durch das Handy am Steuer steigt das Unfallrisiko enorm an.

Wichtig zu wissen: Seit dem 1. Mai 2014 gilt in Deutschland das sogenannte Fahreignungsregister1 – es löste das bis dahin geltende Verkehrszentralregister ab. Damit hielt für die „Flensburger Verkehrssünderkartei“ auch ein neues Punktesystem Einzug. Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt nun nicht nur 60 Euro, sondern muss zusätzlich mit einem Punkt rechnen. Das ist besonders bitter, da der Führerschein jetzt bereits bei acht Punkten eingezogen wird.2

SMS während der Fahrt schreiben:

Bis zu 23 Mal höheres Unfallrisiko

Das Tippen am Smartphone und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist also eine teure Angelegenheit. Viel schlimmer jedoch: Binnen weniger Sekunden kann dadurch ein folgenschwerer Unfall ausgelöst werden. Einmal aufs Display geschaut und das nahende Stauende nicht bemerkt – nur eines von vielen Horror-Szenarios. Wie groß die Gefahr wirklich ist, belegen mehrere wissenschaftliche Studien. So steigt das Unfallrisiko durch die Suche und den Griff nach dem Handy laut einer US-Expertise um das Fünffache, das Lesen und Texten von Nachrichten erhöht es gar um das Zehnfache3. Die Hochrechnung der deutschen Versicherungsgemeinschaft kommt sogar zu dem Schluss, dass die Unfallgefahr mit dem Schreiben von SMS und Mails um das 23-Fache anwächst4.

Fahrverhalten von Handynutzern

gleicht dem alkoholisierter Fahrer

Die Erklärung für diese erschreckenden Zahlen ist einfach: Wer nur zwei Sekunden lang aufs Handy blickt, legt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h 30 Meter im Blindflug zurück5. Das nordrhein-westfälische Innenministerium und der ADAC haben das Fahrverhalten von Handynutzern untersucht. Das Ergebnis: Es gleicht dem eines alkoholisierten Fahrers. NRW-Innenminister Ralf Jäger warnt daher ausdrücklich davor, das Smartphone während der Autofahrt zu nutzen. „Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage ist genauso gefährlich wie 0,8 Promille Alkohol im Blut. Wer eine SMS schreibt, reagiert wie ein Fahrer mit 1,1 Promille“, erklärte der Politiker6.

Zahl der Verkehrstoten erneut gestiegen

Zum ersten Mal seit 1991 stieg 2015 die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im zweiten Jahr in Folge. Insgesamt 3.459 Menschen verloren auf deutschen Straßen ihr Leben. Allerdings wird bislang noch nicht genau erfasst, wie viele Unfälle auf die Nutzung eines Handys zurückzuführen sind. Insbesondere bei rätselhaften Unglücken, deren Ursache nicht einwandfrei geklärt werden konnte, findet sich in den Unfallberichten häufig die Formulierung „aus ungeklärter Ursache“7. Der Verkehrsclub Mobil in Deutschland e.V. geht davon aus, dass auf deutschen Straßen jährlich mindestens 500 Verkehrstote aufgrund von Ablenkung am Steuer zu beklagen sind.8

Andere Länder wie zum Beispiel die USA und Österreich wollen es genauer wissen und widmen dem Thema „Ablenkung“ in ihren Unfallstatistiken seit mehreren Jahren eine eigene Kategorie. Das Ergebnis: In den Vereinigten Staaten wird bereits jeder zehnte Unfall mit Todesfolge und mehr als jeder sechste Unfall mit Verletzen durch Ablenkung verursacht. In Österreich gehen sogar jeder dritte Verkehrsunfall und jeder siebte Unfall mit Todesfolge auf das Konto von „Ablenkung“ oder „Unachtsamkeit“.9

Fest steht: In Deutschland verhängte die Polizei im vergangenen Jahr 10.904 Mal10 Bußgelder, weil Fahrer gegen Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen hatten – dieser beinhaltet auch das Verbot, das Handy während der Fahrt in die Hand zu nehmen. Übrigens: Selbst wenn Sie auf einem Parkplatz stehen – solange der Motor läuft, ist das Handy tabu.

Sicher unterwegs telefonieren:

Renault macht’s möglich

Genau wie bei Rasen und Drängeln gilt auch beim Handy am Steuer: Der Fahrer gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Aus gutem Grund ist daher das Telefonieren während der Autofahrt ausschließlich in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung erlaubt. Renault bietet für alle Modelle komfortable und moderne Infotainmentlösungen wie zum Beispiel das integrierte Online-Multimediasystem R-LINK 2 mit Sprachsteuerung. Damit telefonieren Sie auch während der Fahrt bequem und sicher und werden nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt. Auf Wunsch können Besitzer eines Renault ihr Fahrzeug auch für kleines Geld nachträglich mit einer Bluetooth-Freisprechanlage nachrüsten. Wer über keine der genannten Einrichtungen verfügt, für den heißt es: Finger weg vom Handy.

Hand aufs Herz: Wie oft greifen Sie während der Fahrt ans Smartphone?

1 Quelle: KBA; www.kba.de.
2 Quelle: www.handelsblatt.com.
3 Quelle: www.welt.de.
4 Quelle: www.n24.de.
5 Quelle: www.welt.de.
6 Quelle: www.welt.de.
7 Quelle: Deutscher Verkehrsgerichtstag 2015, Unfallursache Smartphone – Unkonzentriert am Steuer; Peter Schlanstein, www.gdp.de.
8 Quelle: www.besmart-mobil.de.
9 Quelle: Deutscher Verkehrsgerichtstag 2015, Unfallursache Smartphone – Unkonzentriert am Steuer; Peter Schlanstein, www.gdp.de.
10 Quelle: www.welt.de.

(Stand 08/2016, Irrtümer vorbehalten)

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Comments

  • Bernd Fink 12. März 2017 at 1:07

    Abgesehen davon daß man mit einem Gegenstand in der Hand schlecht lenken kann, ist das Problem beim Telefonieren die Ablenkung. Da hilft auch keine Freisprecheinrichtung weiter. Das Problem ist die kognitive Last, man ist nicht mehr in der Lage ein Fahrzeug sicher zu führen.
    Daher: zum Telefonieren, Navigationsgerät bedienen, etc. auf den Parkplatz fahren, stehenbleiben und dann sich fahrfremden Aktivitäten hingeben.
    Siehe dazu auch: https://www.youtube.com/watch?v=18UjtOVeyBw (von der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V.)
    Übrigens, gilt auch für Fußgänger: https://www.youtube.com/watch?v=roL2ie23xMQ (von Polizei Lausanne mit Unterstützung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Schweiz)
    Daher: auf die Parkbank setzten oder sich im Taxi oder ÖPNV fahren lassen.

Renault Twingo: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,0-4,4; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 114-100.* Energieeffizienzklasse: C-B. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Clio: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,0-3,9; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 113-104.* Energieeffizienzklasse: B-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Clio Grandtour: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,0-3,9; CO2-Emissionen kombiniert(g/km): 113-104.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Captur: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,6-4,2; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 128-111.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Kangoo: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 4,6; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 120.* Energieeffizienzklasse: B. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Mégane: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,6-3,9; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 127-102.* Energieeffizienzklasse: E-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Megane R.S. und R.S. Trophy: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100km): 8,0-7,4; CO2-Emssionen kombiniert (g/km): 183-169.* Energieeffizienzklasse: E-E. (Werte nach Messverfahren VO (EG) 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Mégane R.S. Trophy-R, Benzin, 221 kW: Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts: 10,4; außerorts: 6,6; kombiniert: 8,0; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 183.* Effizienzklasse: E. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Mégane Grandtour: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,6-3,9, CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 127-102.* Energieeffizienzklasse: B-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Kadjar: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,9-4,3; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 136-113.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur graphischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Scénic: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 136-126.* Energieeffizienzklasse: B-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Grand Scénic: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,0-4,8; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 136-126.* Energieeffizienzklasse: B-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Talisman: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,2-4,6; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 164-122.* Energieeffizienzklasse: D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Talisman Grandtour: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,2-4,6; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 164-122.* Energieeffizienzklasse: D-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Koleos: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 5,7-5,4; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 150-143.* Energieeffizienzklasse: B. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.
Renault Espace: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,4-5,1; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 168-135.* Energieeffizienzklasse: C-A. (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.

Renault ZOE: Stromverbrauch kombiniert: 17,9-15,9 kWh, CO2-Emissionen 0 g/km, Energieeffizienzklasse A+.** Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.

* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

** Werte gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicle Test Procedure). Bei WLTP handelt es sich um ein neues, realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und ohne Zusatzausstattung und Verschleißteile ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

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