Leckere Lichtmess: Crêpes zum Festtag

Jedes Jahr am 2. Februar feiern unsere französischen Nachbarn den Festtag „La Chandeleur“. Während Katholiken in Deutschland spätestens an diesem Datum den Weihnachtsbaum entsorgen1, dreht sich in Frankreich alles um eine leckere Süßspeise: die beliebten Crêpes.

Was hierzulande Mariä Lichtmess ist, bedeutet für die Franzosen „La Chandeleur“. An diesem Tag feiern unsere Nachbarn das Ende des Winters und die Rückkehr der Sonne. Gerade Kinder werden dabei in erster Linie an den herrlichen Duft in der heimischen Küche denken: Die „Grande Nation“ zelebriert „La Chandeleur“ traditionell mit schmackhaften Crêpes.

Woher kommt der Brauch? Der Legende nach symbolisierte der Crêpe bei einem heidnischen Fest die Sonne, die nach dem Winter zurückkehrte.2 Wer am Tag des Lichterfestes keine Crêpes backt, dem verdirbt der Weizen – so glaubten damals die Bauern. Eine andere Geschichte besagt, die Franzosen hätten für das Mahl am Festtag die Teigreste aus der Weihnachtszeit benutzt…3

Mehr als nur Crêpes:

So soll die Leckerei zu Wohlstand führen

Neben der köstlichen Speise birgt dieser Feiertag eine besondere Portion „Bonne Chance“, zu Deutsch „Glück“. Wer beim Wenden der Crêpes nämlich ein Goldstück beziehungsweise Kleingeld in der linken Hand hält, soll den Erzählungen zufolge im nächsten Jahr mit Wohlstand gesegnet werden…

Glück, Reichtum und Wohlstand können wir leider nicht garantieren. Aber vielleicht funktioniert es ja tatsächlich? Testen Sie es selbst aus!
Hier finden Sie ein Rezept, mit dem die leckere französische Speise sicher gelingt.

Das brauchen Sie:

250 g Mehl
1/2 l Milch
1 Esslöffel Vanillezucker
3-4 Eier (Größe M)
50 g Butter
evtl. etwas Mineralwasser
eine Prise Salz

Und so geht’s:

  • Zuerst muss Mehl, Milch, Salz, Vanillezucker und die Eier miteinander verrührt werden. Für Crêpes muss der Teig etwas flüssiger sein als für „normale“ Eierkuchen, weil sie auch dünner werden sollen. Wenn der Teig zu fest ist, einfach etwas Milch oder Mineralwasser hinzugeben.
  • Jetzt muss die Butter im Topf vorsichtig flüssig gemacht werden. Einfach zum Teig dazu geben und verrühren.
  • Nun kommt ein wenig Butter in die Pfanne.
  • Wenn diese zerschmolzen ist, muss mit einer Kelle etwas Teig in die Pfanne gegeben werden. Lieber etwas weniger Teig als zu viel.
  • Der Eierkuchen wird von unten in der Pfanne fest und an den Rändern braun. Dann ist es höchste Zeit ihn umzudrehen, damit er nicht anbrennt. Das gelingt am besten mit einer Pfannenwender.

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Übrigens: In der Regel werden Crêpes mit Zucker, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme oder Apfelmus und Zimt kombiniert. Freunde der herzhaften Küche können die Leckerei aber auch einfach mit Käse, Schinken, Gemüse oder Frischkäse belegen.

Heiße Angelegenheit: Crêpe Suzette

Eine besonders bekannte Variante ist die Crêpe Suzette. Dabei werden die gebackenen und gefalteten Crêpes in eine Pfanne mit Zucker, Butter, Orangensaft und Orangenlikör gegeben und flambiert. Anschließend Orangenschalen oder -stücke mit anrichten: bon appetit!

Mögen Sie lieber süße oder herzhafte Crêpes?

 

1 Quelle: www.t-online.de.
2 Quelle: www.arte.tv.
3 Quelle: www.mdr.de.

(Stand 02/2016, Irrtümer vorbehalten)

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